20. Spieltag - Spiel gegen Barmen

So. 23.03. SC Kreuzau : SC Salinga Barmen - 2:1
Torschützen: S. Pieck, A.Kraus


Nach dem überraschenden Heimsieg der Vorwoche gegen Voreifel reiste nun der Tabellenfünfte aus Barmen an die Kurt-Hoesch-Kampfbahn. Das Ziel der Kreuzauer Mannschaft war deshalb von Trainer Alex Acker klar gesteckt: In der Defensive die gleiche konzentrierte Leistung erbringen wie im letzten Spiel, und nach vorne nach Möglichkeit etwas mehr Fußballkultur entwickeln.
Von Beginn an war aber Ersteres eher gefordert. Die Salinga machte Druck und kam auch schon nach wenigen Minuten zur ersten Torchance, doch der Fernschuss nach einer abgewehrten Ecke verfehlte das Kreuzauer Tor zum Glück knapp. Doch der KSC war von Anfang an “drin“ in der Partie und ließ dem Gegner keinen Raum zum Kombinieren. Auch die schnellen Außenstürmer des Gastes waren abgemeldet und kamen nicht zu ihren gefürchteten Flankenläufen. Und so schafft man es auf Seiten des Heimteams langsam, das Spiel auch das ein oder andere Mal in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Heraus sprangen aber zuerst eher ungefährliche Abschlüsse aus der zweiten Reihe. Das sollte sich ändern, als ein langer Ball von Alex Kraus in den Barmener Strafraum geschlagen wurde. Dieser wurde zu kurz geklärt und fiel Simon Pieck auf den Fuß. Dieser hielt aus 20m einfach drauf, der Ball wurde abgefälscht und landete zur 1:0 Führung im Netz. Doch die Kreuzauer Führung währte nur kurz, denn im direkten Gegenzug bekam die Salinga eine Ecke zugesprochen, die ihr langer 6er zum Ausgleich einköpfen konnte. Auf Seiten des Heimteams ließ man aber den Kopf nicht hängen und spielte weiter mit viel Einsatz und Willen. Belohnt wurde dies kurz vor dem Seitenwechsel. Nach einem langen Freistoß von Alex Kraus zwang Muhamed Ordu den gegnerische Verteidiger in ein Kopfballduell, und dieser verlängerte den Ball unhaltbar für den eigenen Keeper in die lange Ecke zum 2:1.
Der Spielverlauf nach der Pause ist schnell erzählt. Barmen musste jetzt Druck machen, fand aber gegen die erneut geschlossen starke Defensivleistung des KSC kein Mittel. Lediglich einmal blitzte Gefahr auf, als Alex Kraus dem durchgebrochenen Stürmer im letzten Moment den Ball vom Fuß nahm. Auf der anderen Seite versuchte sich der KSC am Konterspiel, blieb aber im letzten Pass zu ungenau. So blieb es am Ende beim verdienten 2:1 Sieg.
Ein besonderes Lob soll an dieser Stelle dem souveränen Schiedsrichter Sören Werner zukommen. Dieser leitete die vor allem in der zweiten Hälfte hitziger werdende Partie auch ohne Assistenten an der Linie hervorragend, kommunizierte mit beiden Seiten viel und behielt das Spiel bis in die Schlussphase auch ohne gelbe Karten unter Kontrolle.


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